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Ein Film, der inspiriert

Der Junge und die Welt

Regie: Alê Abreu Land: Brasilien Sprache: ohne Dialoge Jahr: 2014 Länge: 80 min

Eine träumerische Reise, die durch die Augen eines Kindes, auf brillante Weise die Probleme unserer modernen Welt aufzeigt.


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Film: Der Junge und die Welt

Kurzbeschreibung des Films

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gezeichneter Junge auf Bahnschienen
Junge u d Welt Quelle: Grandfilm
Plakat, gezeichneter Junge auf Bahnschienen
Junge Plakat Quelle: Grandfilm

Auf der Suche nach seinem Vater verlässt ein kleiner Junge sein Dorf und entdeckt eine fantastische Welt, die von Tier-Maschinen und anderen merkwürdigen Kreaturen belebt wird. Eine träumerische Reise, die durch die Augen eines Kindes, auf brillante Weise die Probleme unserer modernen Welt aufzeigt.

Die Reise des Jungen entfaltet sich bildgewaltig mit jeder neuen Station, immer verschiedener und komplexer werden die Animationen. Der Film kombiniert die unterschiedlichsten Techniken und Farben, von der Ölfarbe bis zum Kugelschreiber ist alles dabei. Wird das Dorf noch in feinen, minimalistisch gehaltenen Skizzen gezeigt, erscheinen die von Baumwollfeldern gesäumten Landstraßen in pastellfarbenen, breiten Pinselstrichen, die sich in wilden Wellen verlieren. Die Stadt entsteht vor den Augen Cucas aus verschiedenen Collagetechniken im Strudel bunter Farben. Explodierende Feuerwerkskörper erleuchten den Himmel über den zusammengestückelten Favelas, während Neonwerbung und grelle Schaufenster die Straßen erhellen. Ohne Dialoge beschreibt der Film auf besondere Weise den Konflikt zwischen arm und reich, Land und Stadt, indigenen Einwohnern und Weißen, Handarbeit und industrialisierter Arbeit – doch durch das Drunter und Drüber der Stadt vernimmt man das Schlagen der Herzen der Menschen wie einen Song. 

Preise

Der Film war überaus erfolgreich und gewann Preise bei über 40 Filmfestivals, darunter:

  • Festival d’Animation Annecy 2014: Bester Film und Publikumspreis
  • Annie Awards 2016: Best Animated Feature – Independent (zudem Nominierungen für Musik und Setdesign)
  • Cairo International Film Festival 2014: Bestes Drehbuch
  • Grande Prêmio do Cinema Brasileiro (Cinema Brazil Grand Prize) 2015: Bester Animationsfilm, bester Kinderfilm (zudem Nominierung für bestes Originaldrehbuch)
  • Filmfest München 2014: One Future Prize, lobende Erwähnung
  • Shanghai International Film Festival 2014: Special Jury Award
  • São Paulo International Film Festival 2013: Bester brasilianischer Film

 

Bilder / Filmstills Der Junge und die Welt

Regie bei Der Junge und die Welt

Alê Abreu schaut seitlich nach oben
Alê Abreu Quelle: Alê Abreu

Alê Abreu

Alê Abreu (* 6. März 1971 in São Paulo, Brasilien) ist ein brasilianischer Filmregisseur und Drehbuchschreiber.

993 veröffentlichte Alê Abreu seinen Debütkurzfilm Sírius auf dem Filmfestival Anima Mundi. Es war der einzige Zeichentrickfilm in diesem Jahr. Der Film gewann die Kategorie „Bester Film“ beim Festival de Cine para Niños y Jovenes und wurde auf dem São Pa...

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