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Ein Film, der inspiriert

Ost-Punk – Too much future

Regie: Carsten Fiebeler Land: Deutschland Sprache: Deutsch Jahr: 2007 Länge: 93 min

Punk im Osten, das war Subkultur im anderen Deutschland, das war Tumult, das war totale Verweigerung. Punkbands und Fans stemmten sich gegen einen verordneten Zukunftsoptimismus und eine soziale Überversorgung.


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Film: Ost-Punk – Too much future

Kurzbeschreibung des Films

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Gruppe Punks auf einem Jahrmarkt in den 80ern
Ost Punk1 Quelle: Neue Visionen
Punk lehnt in einer Tür
Ost Punk Quelle: Neue Visionen

Der Film porträtiert die Biografien einiger Protagonisten der frühen Ostpunk-Bewegung über den DDR-Infarkt hinaus, erzählt von Anpassung, Konsequenz, Zwängen, Unabhängigkeit und von der Verwandlung einer allgemeinen Verweigerung in künstlerische und politische Praxis. So gerät der Film nicht zur Musealisierung einer Bewegung oder zum billigen Triumph über ein Regime. Er ist das Porträt einer Subkultur, einer folgenreichen Eruption im unerschütterlichen Glauben an eine Utopie, die zur Ideologie geriet.

Der Film versteht Punk nicht nur als politisches, sondern auch als ästhetisches Phänomen. Die Auseinandersetzung mit Punk findet daher auch stilistisch statt und ist von der Mitteilungsebene des Films nicht zu trennen. Punk an sich war in seinen intensivsten Momenten eine Zumutung, und in der Synthese aus Aufklärung und Irritation lag die Intention, überhaupt einen Film über Punks in der DDR zu machen.

Der Materialmix aus verschiedenen Formaten und Medien ist nicht notwendiges Übel, er wurde durch Bildbearbeitung und Schnitt bewusst sichtbar gemacht. Aktuelle Filmaufnahmen werden mit unveröffentlichtem Original-Super-8-Material kombiniert, DDR-Propagandafilme prallen auf Animationen mit Clipcharakter. Der Dokumentarfilm ist daher zugleich Pop und ein Musikfilm. Er ist der Versuch einer kritischen wie kraftvollen Auseinandersetzung mit einer Gegenkultur im Osten, inklusive ihres Lärms und Ausrastens wie auch ihres Einrastens in eine Repressionsgeschichte.

„OSTPUNK! TOO MUCH FUTURE ist ein gruppenbiografischer Dokumentarfilm, der in einer vital wirkenden Mischung aus aktuellem und historischem Material und mit viel Musik ein sehr spezielles Kapitel ostdeutscher Jugendkultur und Oppositions-geschichte rekonstruiert.“

Bundeszentrale für politische Bildung 

Bilder / Filmstills Ost-Punk – Too much future

Regie bei Ost-Punk – Too much future

Mann in Adidas-Jacke mit schmalen Schnurrbart und Zopf lächelt in die Kamera
Carsten Fiebeler Quelle: Carsten Fiebeler

Carsten Fiebeler

Carsten Fiebeler (* 18. Juni 1965 in Zwickau) ist ein deutscher Regisseur. 

Carsten Fiebeler studierte Regie an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam. Seine Arbeit begann ab 1992 zunächst als Werbe-, Trailer- und Image-Filmer, bevor unter seiner Regie zahlreiche Dokumentar- und Kurzfilme entstanden. Im Jahr 2002 folgte sein erster Langspielfilm
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