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Ein Film, der inspiriert

WORK HARD – PLAY HARD

Regie: Carmen Losmann Land: Deutschland Sprache: Deutsch Jahr: 2011 Länge: 90 min
IMDb Bewertung

Das Streben nach Gewinnmaximierung und grenzenlosem Wachstum hat die Ressource Mensch entdeckt. Ein beunruhigender Film über moderne Arbeitswelten.


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Film: WORK HARD – PLAY HARD

Kurzbeschreibung des Films

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Geschäftsfrau sitzt an elegantem Tisch und telefoniert mit ihrem Handy. An der Wand bytecode.
work1 Quelle: Hupe
Plakat mit großer Schrift work hard play hard und bitecode im Hintergrund.
Plakatworkhardplayhard Quelle: Hupe

Das Streben nach Gewinnmaximierung und grenzenlosem Wachstum hat die Ressource Mensch entdeckt. Carmen Losmann hat einen zu tiefst beunruhigenden Film über moderne Arbeitswelten gedreht. Die Grenzen zwischen Arbeit und Lifestyle sollen verschwinden. Bei Auswahl, Motivation und Training der Mitarbeiter von Morgen wird nichts dem Zufall überlassen. Selbstoptimierung steht auf dem Programm. Der Film heftet sich an die Fersen einer High-Tech-Arbeiterschaft, die hochmobil und leidenschaftlich ihre Arbeit zum Leben machen soll. Einen Chef brauchen die modernen Mitarbeiter nicht mehr, den hat man ihnen schon längst ins Gehirn programmiert. Selbst moderne Büroarchitektur hat nur ein Ziel, den Mitarbeiter und seine Leistung zu optimieren.

 

„Hellsichtiger Dokumentarfilm über die schleichenden Veränderungen in der modernen Arbeitswelt, die im Gefolge der Digitalisierung und unter dem Vorzeichen flacher Hierarchien zum Verlust der Privatsphäre und einer Nivellierung der Grenze zwischen Arbeit und Freizeit tendieren. Mit analytischer Schärfe, aber ohne wertenden Kommentar beschreibt der visuell bestechende Film, wie sich moderne Büroarchitektur, Managementmoden und Personalführung in der Leitidee einer permanenten Selbstoptimierung vereinen. Eine bedrängende Innenperspektive auf die New Economy und ihre immer raffinierteren Methoden, die ‚Humane Resources‘ auszubeuten.“

– Lexikon des internationalen Films

 

Preise

  • 2011: Dokumentarfilmfestival Kassel: Goldener Schlüssel
  • 2011: Internationales Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm – FIPRESCI-Preis, Preis der Ökumenischen Jury, Healthy Workplaces Award
  • 2012: Jury der Evangelischen Filmarbeit: Film des Monats April 2012[14]
  • 2012: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW): Prädikat besonders wertvoll
  • 2012: Documentary Edge Festival in Neuseeland: Lobende Erwähnung im Bereich „Best Future Watch“
  • 2014: Grimme-Preis

Bilder / Filmstills WORK HARD – PLAY HARD

Regie bei WORK HARD – PLAY HARD

Portrait von  Carmen Losmann
2014 preistraeger carmen losmann Quelle: Carmen Losmann

Carmen Losmann

Carmen Losmann, geboren 1978 in Crailsheim, studierte von 2003 bis 2009 an der Kunsthochschule für Medien in Köln und realisierte bereits während ihres Studiums kurze Filme, die sich in unterschiedlichen Facetten mit der Arbeitswelt befassten. Ihr Debütfilm „Work Hard Play Hard“ wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. 2012 erhält sie das Gerd-Ruge-Projektstipendium für ein neues Dokumentar...

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